Energetische Sanierung einer Oldenburger Hundehütte.

Bauvorhaben.

Im Rahmen der Baumaßnahme wurde die 1886 erbaute Oldenburger Hundehütte umfassend energetisch saniert. Vor der Altbausanierung war es im Wohngebäude sehr kalt und es zog durch die Außentüren und Fenster. Dies lag zum einen an den schlechten Dämmwerten der äußeren Gebäudehülle, zum anderen an der offenen Gestaltung des Erdgeschosses zu dem Kellergeschoss. Daher wurde bei dieser Sanierung der Fokus auf die äußere Gebäudehülle, die Heizungsanlage und die Trennung zum Kellergeschoss gesetzt. Die Sanierung der Gebäudehülle umfasste die Dämmung des Satteldaches, die Dämmung der Hohlschicht des zweischaligen Mauerwerkes und der Einbau von dreifach-verglasten Fenstern. Die größeren Fensterelemente wurden zudem als zweiflügelige Stulpfenster mit Oberlicht, die den Altbaucharakter des Gebäudes unterstützen, ausgeführt. Die neue Hauseingangstür wurden individuell entworfen und als Holztür mit Altbaucharme eingebaut. Das Kellergeschoss wurde räumlich und energetisch mit einer Wand und einer Klimatür abgetrennt. Die alte Gasheizung wurde durch eine Luft-Wärmepumpe in Kombination mit Solarthermie ersetzt. Der Austausch der vorhandenen Heizkörper war hierfür nicht notwendig. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurde die Fassade überarbeitet. Hierzu wurden die Gesimsbänder aufgearbeitet, die Fassade armiert und mit einem neuen Anstrich versehen. Die Altbausanierung des Gebäudes wurde in enger Zusammenarbeit mit einem Energieberater durchgeführt. Hierdurch konnten umfängliche Fördermittel von der Stadt Oldenburg, der BAFA und der KFW bezogen werden.
Bauherr
Privat
Gebäudetyp
Einfamilienhaus
Ort
Oldenburg
Nettogrundfläche
Ausführungszeitraum
2023-2024
Leistungsphasen nach HOAI
LPH 5-8 (Ausführungsplanung – Objektüberwachung)

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