Neubau einer Fahrradwerkstatt und zwei Wohneinheiten.

Bauvorhaben.

Zentraler Punkt der Planung war es eine barrierefreie Arbeitsstätte für Menschen mit Beeinträchtigungen zu schaffen. Aufgrund des damit einhergehenden erhöhten Platzbedarfs wurde die zulässige bebaubare Fläche auf dem Grundstück ausgereizt. Im Erdgeschoss befindet sich ein Fahrradladen, dahinter schließen zwei große Werkstatträume und einige Nebenräume an. Aufgrund der nur einseitig möglichen Belichtung wurden großflächige faltbare Glaselemente angeordnet, sodass helle und offene Werkstattbereiche entstehen. Während der Laden vorne zur belebten Straße sehr präsent angeordnet wurde, sind die Arbeitsbereiche durch ein Einrücken des hinteren Baukörpers in ruhigerer Lage positioniert. Vom Laden ist eine Blickachse in die Werkstattbereiche entstanden, um so den Besucher eine offene Arbeitsstätte zu präsentieren. Im Obergeschoss befinden sich die Aufenthalts- und Nebenräume für die Beschäftigten der Werkstatt und des Ladens, zwei Zweizimmerwohnungen und eine großzügige Dachterrasse. Im Werkstatt- und Ladenbereich war ein rustikaler und industrieller Look gewünscht, was durch ausgewählte Materialien und sichtbare Installationen der Haustechnik umgesetzt wurde. Zur barrierefreien Nutzung wurden barrierefreie Schwellen, Automatiktüren und ein Aufzug ausgeführt. Außerdem wurden darüber hinaus bereits in der frühen Planungsphase die notwendigen Bewegungsflächen und Wenderadien bedacht. Insgesamt ergibt sich ein Endergebnis, das den spezifischen Anforderungen der Nutzer sowohl in praktischen und funktionalen als auch in optischen Gesichtspunkten entspricht.
Bauherr
Gemeinnützige Gesellschaft
Gebäudetyp
Wohn- und Geschäftshaus
Ort
Oldenburg
Nettogrundfläche
269 m²
Ausführungszeitraum
2022-2024
Leistungsphasen nach HOAI
LPH 1-8 (Grundlagenermittlung – Objektüberwachung)

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