Umbau eines denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftshauses.

Bauvorhaben.

Das denkmalgeschützte Haus aus dem Jahr 1701 wurde im Zuge der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Die letzten Jahre vor dem Umbau stand das Haus, welches ausschließlich gewerblich genutzt wurde, leer, war dunkel und komplett verbaut. Im Zuge des Umbaus wurden die oberen Geschosse zu zwei Wohnungen mit ca. 45m² Wohnfläche umgebaut. Störende Elemente wurden entfernt und Sichtachsen, die durch das 15m lange Gebäude führen, geschaffen. Die rückwertige Terrasse und der Balkon wurden wieder reaktiviert und als kleine Oasen inmitten der Innenstadt geschaffen. Lediglich kleine Nasszellen wurden in den Geschossen hinzugefügt. Ansonsten sind die Wohnungen durch die Offenheit sehr großzügig. Im Erdgeschoss ist ein offener und minimalistischer Galeriebereich entstanden. Die kleine Nasszelle und ein Lagerraum liegen im hinteren Galeriebereich. Das Gebäude wurde vor einigen Jahren bereits energetisch saniert. Bei unserem Umbau wurden die Fenster nach dem historischen Vorbild in Abmessungen, Materialität und Farbe nachgebaut. Weitere Umbauten waren die Aufarbeitung der Jugendstilfassaden, der noch vorhandenen alten Türen, der Holztreppe und der freigelegten Deckenbalken im 2. Obergeschoss. Neue Einbauten erfolgten in zurückhaltende Materialien und hellen Farben. Der Umbau erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Denkmalschutzbehörde. So wurde ein Ort geschaffen, ein Lebensraum für Menschen, die mitten in der Stadt wohnen wollen, der auch außerhalb der Öffnungszeiten der Geschäfte belebt bleibt.
Bauherr
Privat
Gebäudetyp
Wohn- und Geschäftshaus
Ort
Oldenburg
Nettogrundfläche
Ausführungszeitraum
2024-2025
Leistungsphasen nach HOAI
LPH 1-8 (Grundlagenermittlung – Objektüberwachung)

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