Sanierung und Erweiterung eines Einfamilienhauses.

Bauvorhaben.

Das Einfamilienhaus aus den 1930er-Jahren liegt im Außenbereich und ist von Natur umgeben. Hinter dem Vorderhaus befand sich ursprünglich ein abgängiger, eingeschossiger Stall, der durch einen Anbau in Holzrahmenbauweise ersetzt wurde. Das gesamte Gebäude erreicht mit dem Umbau den Energiestandard 85 EE. Durch den Anbau wurde das Wohnhaus sinnvoll erweitert und bietet heute vielfältige Räume für das Leben einer Familie. Im Erdgeschoss wurde die Raumstruktur geöffnet, wodurch ein großzügiger, offener Wohnbereich entstanden ist. Das Obergeschoss beherbergt die Schlafräume sowie eine Ankleide und ein Büro. Die Bäder wurden vollständig neu hergestellt, und die Treppe wurde in Anlehnung an ihr historisches Vorbild nachgebaut. Zur Erreichung des energetischen Standards wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Im Vorderhaus wurde eine Kerndämmung eingebracht, während der Anbau vollständig in Holzrahmenbauweise ausgeführt wurde. Das Dach wurde erneuert und die ehemaligen Kunststofffenster durch Holzfenster ersetzt, die die ursprüngliche Fensteraufteilung wieder aufgreifen. Ergänzend wurden eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage installiert. Im gesamten Gebäude sorgt eine Fußbodenheizung für zeitgemäßen Wohnkomfort. Besonderer Wert wurde daraufgelegt, den ursprünglichen Charme des Hauses wiederherzustellen. So wurde die vorgehängte Fassade im Giebelbereich entfernt und die charakteristischen Klinkerelemente der Fassade rekonstruiert. Auch die Fenster erhielten ihre ursprüngliche Gliederung zurück. Durch die behutsame Sanierung und den gelungenen Anbau wurde das Gebäude neu belebt und präsentiert sich heute als echter Blickfang innerhalb der Straße.
Bauherr
Privat
Gebäudetyp
Einfamilienhaus
Ort
Oldenburg
Nettogrundfläche
129 m²
Ausführungszeitraum
2022-2024
Leistungsphasen nach HOAI
LPH 1-8 (Grundlagenermittlung – Objektüberwachung)

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